Unsere Stimme ist ein sensibles und zugleich leistungsfähiges Instrument – unverzichtbar für Sängerinnen und Sänger ebenso wie für Menschen in sprechintensiven Berufen. Wird sie dauerhaft überlastet oder falsch eingesetzt, kann das zu Ermüdung, Heiserkeit oder langfristigen Stimmproblemen führen.
In diesem praxisorientierten Seminar erfahren Sie, wie Sie Ihre Stimme gesund erhalten, stimmliche Belastungen frühzeitig erkennen und Überlastung gezielt vermeiden können. Neben verständlichen theoretischen Grundlagen stehen vor allem alltagstaugliche Übungen und konkrete Strategien im Mittelpunkt, die sich unmittelbar umsetzen lassen.
Geleitet wird das Seminar von Christian und Corinna Schumann, die dieses Stimmhygiene-Format seit vielen Jahren erfolgreich durchführen. Zu ihren Auftraggebern zählten unter anderem die Agentur für Arbeit sowie Teilnehmende im Rahmen von vhs4business Göppingen. Ihre Arbeit verbindet fundiertes Fachwissen mit umfangreicher praktischer Erfahrung in Gesang, Stimmbildung und pädagogischer Vermittlung.
Das Seminar richtet sich an Sängerinnen und Sänger sowie an alle, die beruflich viel sprechen und ihre Stimme langfristig leistungsfähig, belastbar und klangvoll erhalten möchten.
Stimmgewaltige Klangpoesie bei „Nachtzauber“ – Frauenensemble überzeugt mit fein abgestimmtem Programm
Unter dem Titel „Nachtzauber“ präsentierte das Vokalensemble Voralb am vergangenen Samstagabend in der St. Thilo Kirche in Heiningen ein eindrucksvolles a-cappella-Programm mit weltlicher Chormusik der Spätromantik. Unter der Leitung von Corinna Schumann gelang ein eindringlicher musikalisch-literarischer Abend, der durch große klangliche Homogenität und stilistische Differenziertheit überzeugte.
Im Mittelpunkt standen Werke von Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) und Gustav Jenner (1865–1920). Rheinbergers klare polyphone Strukturen trafen auf Jenners fein nuancierte Harmonik – eine durchdachte Programmwahl, die sowohl kontrastreiche als auch verbindende Elemente offenbarte. Das Ensemble überzeugte nicht nur durch präzise Intonation und einheitliche Klanggebung, sondern vor allem durch die stimmliche Qualität jeder einzelnen Sängerin. Die individuell und solistisch ausgebildeten Stimmen verbanden sich zu einem homogenen Gesamtklang, der sowohl in leisen, transparenten Passagen als auch in expressiven Höhepunkten eine bemerkenswerte Ausdruckskraft entfaltete.
Ergänzt wurde das musikalische Programm durch literarische Rezitationen von Christian Schumann und Malte Riegmann. Die sorgsam ausgewählten Texte – thematisch auf Nacht, Stille und Imagination bezogen – traten in einen feinsinnigen Dialog mit der Musik und erweiterten den Abend um eine poetische Dimension.
Corinna Schumann führte das Ensemble mit sicherer Hand und großem gestalterischen Feingefühl. Ihre klare Zeichengebung, musikalische Detailarbeit und ihre stimmige Dramaturgie trugen wesentlich zur Geschlossenheit des Konzertabends bei. Das Publikum zeigte sich konzentriert und hörbereit, der langanhaltende Applaus am Ende zeugte von großer Wertschätzung für die künstlerische Leistung aller Beteiligten.
Der erste öffentliche Auftritt eines neuen Ensembles ist immer ein ganz besonderer Moment – aufregend, intensiv, voller Energie und Neugier. Es ist der Beginn von etwas Neuem, etwas, das erst entstehen muss – und genau das macht solche Premieren so einzigartig. Für mich als musikalische Leiterin ist es jedes Mal eine große Ehre, wenn ich diesen ersten Schritt begleiten darf. Und vielleicht sogar ein klein wenig „mitverantwortlich“ dafür bin, dass dieses Neue überhaupt Wirklichkeit wird.
Am 12. Juli war es wieder einmal so weit: Das Frauenensemble tonArt der Concordia Reichenbach/Fils feierte seinen allerersten Auftritt – unter meiner Leitung. Im Rahmen eines Gemeinschaftskonzerts präsentierten wir zwei Stücke, die wir in nur vier Proben gemeinsam erarbeitet hatten. Ein kleiner Auftritt? Vielleicht. Aber ein bedeutender Schritt für das Ensemble – und für jede einzelne Sängerin.
Gerade in Zeiten, in denen das kulturelle Leben und das Vereinswesen mit immer größeren Herausforderungen zu kämpfen haben, ist es umso wichtiger, neuen Formationen Raum zu geben. Denn jedes Ensemble muss nicht nur seinen Platz finden, sondern auch seine Daseinsberechtigung immer wieder unter Beweis stellen. tonArt ist genau so ein Ensemble: frisch, motiviert und mit dem Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen – musikalisch wie menschlich.
Umso schöner ist es, wenn dieser erste Schritt nicht nur intern gewürdigt wird, sondern auch in der Öffentlichkeit Beachtung findet. Ein besonderes Highlight war deshalb der liebevoll verfasste Bericht über unseren Auftritt im lokalen Vereinsnewsletter – eine wunderbare Bestätigung für die geleistete Arbeit und eine echte Motivation für alles, was noch vor uns liegt.
Wir suchen Verstärkung! Du hast Freude am Singen, Lust auf ein engagiertes Frauenensemble und möchtest Teil von etwas Neuem sein? Dann bist du bei tonArt genau richtig! Neue Mitsängerinnen – mit Chorerfahrung oder einfach großer Begeisterung – sind jederzeit herzlich willkommen.
Anbei der Text zum nachlesen und mitfreuen:
Seinem ersten öffentlichen Auftritt fieberte das Ende 2024 neu gegründete Ensemble ungeduldig entgegen. War alles bereits so weit gediehen, dass frau sich dem Publikum stellen konnte? Es war! Dank Corinna Schumann (2. v. l.), die das Ensemble seit Mai2025 als Chorleiterin sehr erfolgreich in der Probenarbeit unterstützt, konnten die 9 Frauen auf eine sehr intensive und gewinnbringende Vorbereitung zurückgreifen. In humorvoller und zugleich kompetenter Weise gibt sie dem neuen Ensemble umfangreiches Wissen über Stimmbildung, Intonation und Musikverständnis weiter und konnte die Frauen auf diese Weise in kurzer Zeit für einen Auftritt bereit machen. Dieser fand dann beim Benefizkonzert in der Mauritiuskirche in Reichenbach am 12. Juli 2025 statt (siehe Bericht). Dort trug tonArt 2 Stücke vor und überzeugte die Zuhörer damit vom hohen Niveau der kleinen Gruppe. Der nächste Auftritt des Ensembles wird bei der Cäcilienmesse am 22. November 2025 um 18 Uhr in Heiningen stattfinden. M. Adler
Ich lade Sie herzlich zu unserem kommenden Konzert „Nachtzauber“ am 2. August ein. An diesem Abend präsentieren wir ein Programm mit ausgewählten weltlichen Werken für Frauenchor a cappella.
Zu hören sein werden Kompositionen von Josef Gabriel Rheinberger, einem bedeutenden Komponisten aus Liechtenstein, der für seine klare Struktur und tiefgründige Ausdruckskraft geschätzt wird, sowie von Gustav Jenner, einem deutschen Komponisten und Schüler Johannes Brahms’, dessen Werke durch feine Harmonik und emotionale Tiefe bestechen.
Als Chorleiterin habe ich die Ehre, den Chor mit großer Hingabe und Feingefühl durch diesen musikalischen Abend zu führen. Ergänzt wird das Programm durch ausgewählte Lyrik, vorgetragen von Christian Schumann und Malte Riegmann, die die besondere Atmosphäre des Abends bereichern wird.
Ich freue mich sehr, Sie zu diesem besonderen Konzert begrüßen zu dürfen und gemeinsam einen unvergesslichen Abend zu erleben.
Ende Mai war es endlich wieder so weit: Ein Schauspielworkshop für Erwachsene stand auf dem Programm – klein, fein und voller Entdeckungsfreude. Mit dabei waren drei Sängerinnen und ein Sänger. Für zwei von ihnen war es das erste Mal, dass sie in die Welt des Schauspiels hineinschnupperten – und genau das haben wir getan!
In zwei Stunden haben wir uns gemeinsam auf die Grundlagen konzentriert, die für das darstellerische Spiel so wichtig sind: Präsenz auf der Bühne, bewusste Körperhaltung, Stimmeinsatz, Blickführung und natürlich das berühmte „Wie komme ich eigentlich auf die Bühne?“ Wir haben einfache Übungen gemacht, um den Körper wach und aufmerksam werden zu lassen, erste Improvisationen ausprobiert und entdeckt, wie viel man allein durch Haltung, Blick und kleine Gesten ausdrücken kann.
Dann wurde es musikalisch: Unsere Korrepetitorin kam dazu und wir haben zwei Duette szenisch erarbeitet. Mit Klavierbegleitung und viel Spielfreude entstand ein lebendiges Zusammenspiel von Musik und Szene – und ganz nebenbei viel Spaß am gemeinsamen Ausprobieren.
Ein gelungener Abend voller neuer Eindrücke, Lachen und Mut zum Ausprobieren – gerne bald wieder!
Im Rahmen eines kleinen Werkstattkonzerts erhalten Sie Einblicke in Stücke, die aktuell im Unterricht erarbeitet werden. Es handelt sich dabei um Musik „aus der Werkstatt“ – frisch geprobte Lieder und Instrumentalstücke, die sich noch im Prozess befinden.
Das Konzert richtet sich ausschließlich an meine Schülerinnen und Schüler und bietet eine wertvolle Gelegenheit, erste oder weitere Erfahrungen mit Auftrittssituationen zu sammeln – in einem geschützten, wertschätzenden Rahmen. Auch ein erster Auftritt vor Publikum kann hier in entspannter Atmosphäre gelingen.
Begleitpersonen sind herzlich willkommen – Partnerin oder Partner, Freundinnen und Freunde oder andere nahestehende Personen, die Sie gerne unterstützen möchten, dürfen Sie gerne begleiten.
Dauer: ca. 1 Stunde
Ich freue mich auf ein musikalisches Miteinander und auf viele persönliche Beiträge aus unserer Werkstatt.